Fürstenwald/Schlungenflur |
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Die Firma Josef Rupp GmbH & Co.KG hatte vor, auch in diesem Bereich Kies abzubauen und ein weiteres
"tiefes Tal" zu hinterlassen. Im Raumordnungsverfahren, das ein Teil des Genehmigungsverfahrens nach
Bundesberggesetz ist, wurde folgendes dargestellt:
"Als zusätzliche Optionsfläche werden darüber hinaus
(Anm.: gemeint sind die Abbaugebiete Kappesheck und Großgarten) im Bereich Fürstenwald/Auf dem Pfaffenweg
Erweiterungsmöglichkeiten geprüft. Sie werden im Osten von der bestehenden Wohnbebauung begrenzt.
Im Norden bilden ein Weg und jenseits liegende alte Abbauflächen die Grenze. Im Westen schließt "Großgarten" an,
im Süden verläuft die Grenze entlang eines Weges. Die Flächen umfassen etwa 8,3 ha."
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Wir alle waren erschrocken darüber, dass das Abbaugebiet bis an die Wohnhäuser herangeführt
werden sollte.
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Zur Konkretisierung des Vorhabens wurde weiter ausgeführt: "Bezüglich des Teilbereiches
Fürstenwald/Auf dem Pfaffenweg kann eine zeitliche Einordnung zurzeit nicht vorgenommen werden. Dort
ist zuerst in Zusammenarbeit mit der Stadt Dillingen zu entscheiden, ob ein Abbau überhaupt sinnwoll ist.
Wenn man zu diesem Ergebnis kommen sollte, wird dann auch der Zeitpunkt des Abbaus nach den Bedürfnissen
der Stadt angepasst werden."
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Warum die Stadt zu dem Schluss kommen sollte, dass "ein Abbau sinnvoll" ist, bleibt das Geheimnis der
Antragsteller. Der Dillinger Stadtrat hat in seiner Sitzung am 26.11.2009 diesen Plänen der Firma Rupp
einen Riegel vorgeschoben. Alle Parteien stimmten dem Bebauungsplan zu und es wird in dem Gebiet
zwischen der Straße "Am Fürstenwald" und dem geteerten Feldweg von der Schlung zum Tennisheim ein
neues Baugebiet und ein Naherholungsgebiet entstehen.
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| (Klicken Sie auf das Bild zum Vergrössern!) |
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Nach unserem Kenntnisstand hat die Firma Rupp jetzt keine realistischen Möglichkeiten mehr ihre
Abbaupläne in diesem Gebiet durchzuführen!
In diesem Gebiet sind die Abbaupläne der Firma Rupp verhindert worden - die Landschaft bleibt uns erhalten!
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